Vor 1125 Jahren wurde der Herrenhof erstmals urkundlich erwähnt.
868 bis 1543 war er Verwaltungszentrum für die Rheinischen
Güter der Fürstabtei Herford, dann im Besitz des Klosters
Marienstatt, ab 1810 privates Weingut.
Die heute noch erhaltene Bausubstanz umfasst den romanischen Palas
(Mitte 12. Jhd., letzte Erweiterung 1776), das spätgotische
Vogtshaus (1501) und das mittelalterliche Kelterhaus (letzter Umbau
1559).
Heute werden im Fronhof Kunstausstellungen gezeigt und bei gegebenen
Anlässen frohe Feste gefeiert.